Die Verbraucherschützer und das iPhone

In Europa ist das iPhone noch nicht mal mit genauem Termin in Sicht und schon regen sich wieder die Verbraucherschützer:
Verbraucherschützer haben den Apple-Konzern vor einer nutzerfeindlichen Verkaufsstrategie bei seinem neuen Musik-Handy iPhone gewarnt. Sollte der US-Konzern das mit Spannung erwartete Gerät wie in den USA auch hierzulande von einem einzigen Mobilfunkkonzern anbieten lassen, sei das “für die Kunden sehr ärgerlich”, sagte Patrick von Braunmühl vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) der Nachrichtenagentur AFP. Es müsse überlegt werden, ob ein solches Vorgehen wettbewerbsrechtlich untersucht werden könne.
Besonders schön finde ich das „Musik-Handy“. Wenn sie schon die Betonung auf das die Möglichkeit des musikabspielens legen, dann doch bitte gleich iPod-Handy oder so. Damit erregt man doch im Zweifelsfall viel mehr Aufsehen. Musik-Handy, nun ja, wenn das aus sicht der Verbraucherschützer die herausragende Eigenschaft des iPhone ist… (und sich das „Musik-Handy“) aus dem ganzen Kontext als Hauptmerkmal rauszupicken ist genau so blödsinnig)
Sicher wird es niemanden gefallen, wenn man tatsächlich an einen Mobilfunkanbeiter gebunden wird. Aber funktionieren wird auch das. Egal, wie die anderen Anbieter und die Kunden sich aufregen. Am Ende stehen sich die Leute doch wieder die Füße platt, um das iPhone zu bekommen. Ich sage damit nicht, dass ich die Strategie Apples gut finde. Ich finde es nur interessant, dass mal wieder noch gar nichts sicher ist und schon wieder die Proteste laut werden. 

Geschrieben von am 26.06 - 01:28 PM
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

<< Zurück zur Startseite