iPhone SDK Event beendet

So, das Event (der Event?) ist vorüber. Was gibt es nun Neues in Sachen iPhone bzw. SDK?

Es wird auf jeden Fall ein neues Software-Release geben. Also die 2.0 Version. Dort werden unter anderem Push-Dienste für E-Mail, Kalender und Kontakte integriert sein. Das bedeutet nichts weniger, als dass die entsprechenden Daten automatisch vom Rechner auf das iPhone geschoben werden.

Werden wir mal kurz technisch:
Die APIs die Apple nutzt werden auch den Entwicklern bereit gestellt. Das iPhone-OS nutzt denselben Kernel wie das Mac OS X. Das war soweit bereits bekannt, auch dass dieser für den mobilen Einsatz optimiert ist. Ebenso setzt Apple auf den gleichen Netzwerk-Layer, während das Power-Management beim iPhone noch etwas weiter entwickelt ist als bei den Notebooks. Das iPhone setzt auf Cocoa touch, einer Weiterentwicklung für Geräte ohne direkt angeschlossene Eingabegeräte wie Maus und/oder Tastatur. Das SDK basiert allerdings auf XCode.

Der Entwicklungsprozess für iPhone-Software findet auf einem Mac statt. Es wird quasi ein iPhone auf dem Desktop simuliert. Der iPhone-Simulator stellt also das das komplette iPhone-Betriebssystem dar.

EA und AOL durften bereits ein wenig mit dem SDK spielen. Herausgekommen ist eine iPhone-Variante von dem Spiel Spore sowie vom AIM.

Die Programme bekommt man mit dem im iPhone integrierten App Store auf das Gerät. Mit dieser Anwendung wird die Software für das iPhone verkauft. Im App Store kann man dann einen Programmkatalog durchblättern und sich dann die gewünschten Programme per EDGE oder WiFi runterladen.

Damit wären wir dann auch schon bei den Preisen. Den Preis für eine Software bestimmt der Entwickler. Davon bekommt er dann 70%, die restlichen 30% gehen an Apple. Weitere Kosten fallen nicht an und die Umsätze werden monatlich ausgezahlt. Das gilt natürlich nicht bei kostenlosen Programmen.

Das SDK kann von Entwicklern kostenlos heruntergeladen werden,nur für Macs. Es soll auch ein iPhone Developer Programm geben, für 99 Dollar.

Und es gab ein „One more thing...“
Es gibt nun eine Stiftung für iPhone-Entwickler: iFund, ein Fond, den ein Unternehmen namens Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) mit 100 Mio. Dollar ausgestattet hat.

Geschrieben von am 06.03 - 08:31 PM
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