Offiziell: Leopard ab 26. Oktober

Nachdem vorhin weltweit die Apple Stores offline waren, gibt es dort jetzt etwas neues: Die Ankündigung für Mac OS X 10.5. Erhältlich ist es für 129,- Euro ab dem 26. Oktober im Apple Online Store.Die Familienlizenz für bis zu fünf Macs eines Haushaltes kostet 199 Euro. Übrigens ist es weltweit ab 18 Uhr erhältlich.
Mac OS X 10.5 Leopard Server kostet 450 Euro und ist ebenfalls vorbestellbar für den 26. Oktober. In zehn Tagen ist es also soweit.
Die Überraschung hält sich in Grenzen, aber wenigstens ist es jetzt offiziell, wann Apple sein neues Betriebssystem an die Öffentlichkeit läßt.

Hier die lange Pressemitteilung mit sämtlichen Details:

Leopard führt mehr als 300 neue Features ein, darunter einen neuen Schreibtisch mit “Stacks”, um über das Dock einfach auf Dateien zuzugreifen; einen neu entwickelten Finder, der den Austausch von Dateien zwischen mehreren Macs erleichtert; Quick Look, das für Dateien eine schnelle Vorschau bietet, ohne diese mit einem Programm öffnen zu müssen; Spaces, ein intuitives neues Feature, um Programme in Gruppen zusammenzufassen und schnell zwischen ihnen zu wechseln sowie Time Machine für eine mühelose automatische Datensicherung auf dem Mac.

“Leopard ist die sechste große Version von Mac OS X und das beste Upgrade, das wir bisher herausgebracht haben”, sagt Steve Jobs, CEO von Apple. “Und jeder bekommt die ‘Ultimate’-Version mit allen neuen Features für nur 129 Euro.”

Leopard besitzt ein komplett neues 3D-Dock mit Stacks, um Dateien für den schnellen und einfachen Zugriff mit nur einem Klick zu organisieren. Leopard platziert Downloads automatisch in einem Downloads-Stapel und hält so den Schreibtisch in Ordnung. Die Inhalte dieses oder anderer Stacks lassen sich aus dem Dock in einem eleganten Bogen auffächern und betrachten. Anwender können eigene Stacks erstellen, um schnell auf Ordner, Dokumente oder Programme zuzugreifen. Der prächtige neue Look erstreckt sich auf alle Programme. Jedes Fenster besitzt das gleiche konsistente Design, dabei werden aktive Fenster durch tiefere Schatten im Umriss kenntlich gemacht.
Der aktualisierte Finder besitzt eine Cover Flow-Ansicht und eine neue Seitenleiste, die das Suchen, Durchstöbern und Kopieren von Inhalten auf jedem PC oder Mac im lokalen Netzwerk dramatisch vereinfacht. Inhalte auf jedem Computer im lokalen Netzwerk lassen sich mit Spotlight durchsuchen, mit Cover Flow durchblättern oder per Drag und Drop kopieren. .Mac-Mitglieder können das neue “Back to My Mac"-Feature dazu nutzen, um über das Internet auf die Daten ihrer Macs zuzugreifen.

Neu in Leopard ist auch Quick Look, das eine schnelle Vorschau von nahezu jeder Datei erlaubt und sogar Medien abspielt, ohne dazu ein Programm starten zu müssen. Mit Quick Look können Anwender aus jeder Finder-Ansicht Dokumente hochauflösend und bildschirmfüllend betrachten.

Mit Spaces lassen sich eigene Desktops anlegen, die nur die Programme oder Dokumente enthalten, die für ein bestimmtes Projekt erforderlich sind, um die eigene Arbeit besser zu organisieren. Mit der Maus oder mit der Tastatur kann der Anwender schnell zwischen den einzelnen Spaces hin- und herwechseln.

Time Machine ermöglicht es, alle Daten auf dem Mac zu sichern, verlorengegangene Dateien zu finden und sogar die gesamte Software auf dem Mac wiederherzustellen.* Mit nur einem Mausklick eingerichtet, unterhält Time Machine automatisch eine aktuelle Kopie von allem auf dem Mac. Im Falle, dass eine Datei verloren geht, lässt sich Spotlight dazu verwenden, um gelöschte Dateien, Programme, Fotos und andere digitale Medien aufzuspüren und die Datei sofort wiederherzustellen. Leopard kann ein gesamtes System aus den Time Machine-Daten von einem externen Laufwerk wiederherstellen.

Mail wurde in Leopard weiterentwickelt und besitzt mehr als 30 Vorlagendesigns und -layouts, die sowohl auf einem Mac wie auf einem Windows PC gut aussehen, sodass sich einfach ansprechende, personalisierte E-Mails mit Grafiken und Fotos versenden lassen. Notes und To Dos helfen dabei, organisiert zu bleiben. Sie verhalten sich wie E-Mails, lassen sich einfach erstellen, als Entwürfe speichern und über mehrere Macs abgleichen sowie in intelligenten Postfächern ablegen. So genannte “Data Detectors” erkennen dabei automatisch Telefonnummern, Adressen und Termine, um sie ins Adressbuch oder in iCal mit wenigen Mausklicks übernehmen zu können. Mit dem integrierten RSS-Reader können News- und Blog-Feeds abonniert und direkt in Postfächer abgelegt werden.

iChat ist die am einfachsten zu benutzende Videokonferenz-Lösung auf Personalcomputern. Mit iChat Theater lassen sich Fotos, Präsentationen, Videos und Dateien in Videochats präsentieren; über Screen Sharing kann ein anderer Mac ferngesteuert werden; Photo Booth Effekte sorgen für spielerische Verfremdungen und erlauben das Einblenden von Video-Hintergründen, die den Teilnehmer virtuell an jedem beliebigen Ort der Welt erscheinen lassen.

Zu den weiteren neuen Features von Leopard gehören:
- eine verbesserte Kindersicherung, die Eltern dabei unterstützt, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder mit einer automatischen Erkennung von ungeeigneten Inhalten, einer Zeitsteuerung und Aktivitätsprotokollen, die von jedem Mac im Heimnetzwerk zugänglich sind, zu regeln;
- die vollständige Boot Camp Version (zuvor nur als Beta verfügbar), mit der Windows nativ auf jedem Intel-basierten Mac läuft**;
- neue Foto Booth Features, um animierte iChat Buddy Icons oder unterhaltsame Effekte und Fotos bzw. Movies in den Hintergrund einzublenden;
- ein erweitertes Wörterbuch mit integrierter Wikipedia, um aktuelle Informationen zu praktisch jedem Thema aufzurufen;
- ein aktualisiertes iCal mit leistungsstarken Groupware-Kalender-Features, die auf dem offenen CalDAV-Standard basieren; sowie
- eine neue Version von Front Row, um Musik , Movies, TV-Sendungen und Fotos über die Apple Remote Fernbedienung zu steuern.

Preise & Verfügbarkeit
Mac OS X 10.5 Leopard wird am 26. Oktober über den Apple Store (http://www.applestore.de), die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel für 129 Euro inkl. MwSt. pro Einzelanwender-Lizenz erhältlich sein. Das Mac OS X Leopard Family Pack ist eine 5-Anwender-Lizenz (gleicher Wohnort) für 199 Euro inkl. MwSt. Die Preise für Volume- und Maintenance-Lizenzen können bei Apple in Erfahrung gebracht werden. Das Standard Mac OS Up-To-Date Upgrade kann von allen Kunden, die am oder nach dem 1. Oktober 2007 ein qualifiziertes neues Mac System erworben haben, für eine Gebühr von 8,95 Euro inkl. MwSt. in Anspruch genommen werden. Leopard setzt mindestens 512 MB RAM voraus und läuft auf jedem Macintosh-Computer mit Intel, PowerPC G5 oder G4 (867 MHz oder schneller) Prozessor. Die vollständigen Systemvoraussetzungen sind unter http://www.apple.com/macosx/techspecs zu finden.

* setzt eine zusätzliche, separat zu erwerbende Festplatte voraus.
** Lizenz von Windows XP oder Vista erforderlich.

Apple kündigt Mac OS X Server Leopard an

München, den 16. Oktober 2007 - Apple hat heute den Verkaufsstart von Mac OS X Server in der Version 10.5 Leopard bekannt gegeben: ab Freitag, den 26. Oktober wird das Produkt gleichzeitig mit Mac OS X Leopard erhältlich sein. Leopard Server baut Apples legendäre Bedienerfreundlichkeit aus und macht es sogar noch einfacher, von den Vorteilen eines Servers zu profitieren. Es führt unter anderem ‘Podcast Producer’ ein, das ideale Werkzeug, um die Podcast-Veröffentlichung auf iTunes oder im Internet zu automatisieren. Leopard Server bündelt mehr als 250 neue Features, dazu gehören ‘Wiki Server’, mit dem Arbeitsgruppen gemeinschaftlich mit nur wenigen Mausklicks ihre gemeinsamen Webseiten erstellen und verändern können; und ‘iCal Server’, der weltweit erste kommerzielle Kalender Server, der auf dem offenen CalDAV-Standard basiert.

“Die Vielzahl an großartigen integrierten Innovationen, wie Podcast Producer, Wiki Server und iCal Server Server macht Mac OS X Leopard Server zur bisher besten Version unseres Server-Betriebsystems,” sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. “Mit den neuen Setup-Features kann man einen Server innerhalb weniger Minuten aufsetzen und man benötigt auch keine eigenen Client-Zugangslizenzen. Deshalb ist Leopard Server die ideale Alternative zu komplizierten und teuren Serverangeboten für kleine und große Unternehmen.”

Leopard Server beinhaltet neue Funktionen für die mühelose Einrichtung, Verwaltung und Überwachung von Systemen im Netzwerk. Der Server-Assistent konfiguriert Server Anwendungen, Netzwerkeinstellungen wie IP-Adressen und DNS-Konfigurationen mit nur wenigen Mausklicks. Das Programm “Server-Einstellungen” vereinfacht die Verwaltung von Nutzern, Gruppen und Schlüsselanwendungen des Servers. Das neue Dashboard Widget “Server Status” überwacht die Aktivität und Benutzung aus der Ferne. Außerdem eliminiert Leopard Server die Notwendigkeit Leopard Clients manuell einzurichten. Basierend auf den Nutzerinformationen, die auf dem Server gespeichert sind, werden Clients automatisch für die Verwendung aller wesentlichen Server-Dienste konfiguriert, darunter Mail, iChat, iCal, Adressbuch, und VPN.

Podcast Producer ist der einfachste Weg für jedermann Inhalte aufzuzeichnen, automatisch auf den Server zu übertragen und in einen Podcast umzuwandeln, der für die Wiedergabe auf fast allen Geräten, darunter High Definition Fernseher, iPod, Apple TV oder multimedia-fähige Mobiltelefone, optimiert ist.

Mit Wiki Server kann jeder mit nur ein paar Mausklicks sehr einfach gemeinsame Webseiten - so genannte Wikis - erstellen und editieren. Wiki Server beinhaltet 20 von Apple entworfene Themenvorlagen für Webseiten und bietet eine komplette Revisionshistorie, um die Wiederherstellung vorangegangener Einträge, sowie das Zusammenführen oder Vergleichen verschiedener Versionen so leicht wie möglich zu gestalten. Wiki Server kann die Nutzer automatisch benachrichtigen, wann immer Veränderungen gemacht wurden, so dass sie immer auf dem aktuellsten Stand mit den neuesten Informationen sind. Zudem können die User Schlüsselwörter vergeben, um Inhalte möglichst schnell auffinden zu können.

Das gemeinsame Nutzen von Kalendern, die Planung von Meetings und die Koordination von Events innerhalb einer Arbeitsgruppe, einer Schule, eines kleinen Unternehmens oder einer großen Aktiengesellschaft ist dank iCal Server kinderleicht. iCal ist der erste offene, auf Standardprotokollen basierende Kalenderserver, der mit allen gängigen Kalenderprogrammen, die den neuen CalDAV-Standard unterstützen zusammenarbeitet.  Bei iCal gibt es keine Lizenzgebühr pro Benutzer, sodass Unternehmen keine Lizenzgebühren für neu hinzugefügte Benutzer zahlen müssen und ohne zusätzliche Kosten wachsen können.

Leopard Server ist vollständig UNIX basiert und seine zentralen Dienste, darunter Apache 2, MySQL 5, Postfix, Podcast Producer und QuickTime Streaming Server sind nun alle auf 64-Bit ausgelegt. Sie nutzen die Performance und Rechenleistung von 64-Bit-Hardware voll aus und können mit riesigen Datensätzen arbeiten. Da Leopard Server auch komplett 32-Bit-kompatibel ist, lassen sich 32-Bit- und 64-Bit-Anwendungen Seite an Seite nativ einsetzen.

Preise & Verfügbarkeit
Mac OS X Server Version 10.5 Leopard wird ab dem 26. Oktober über den Apple Store (http://www.applestore.de), die Apple Retail Stores und autorisierte Apple Händler zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 459 Euro inkl. MwSt (10-Client Edition) bzw. 929 Euro inkl. MwSt für die Lizenz für eine unbeschränkte Anzahl von Clients erhältlich sein. Eine Lizenz für eine unbeschränkte Anzahl an Clients ist im Lieferumfang von Apples leistungsstarker Xserve Rackmount Server Hardware enthalten und verursacht keine zusätzlichen Kosten. Online Vorbestellungen können ab heute über den Apple Store (http://www.applestore.de) aufgegeben werden. Derzeitige Teilnehmer am Apple Maintenance Programm erhalten Leopard Server als Teil ihres Dienstleistungsvertrags. Umfang und Instandhaltungsgebühren erfährt man bei Apple. Das Standard Mac OS Up-To-Date Aktualisierungspaket erhalten alle Kunden die ein qualifiziertes Xserve System von Apple oder einem autorisierten Apple Händler am, oder nach dem 1. Oktober 2007 erworben haben für eine Liefer- und Abwicklungsgebühr von 8,95 Euro inkl. MwSt. Leopard Server läuft auf allen Macintosh Computern mit Intel-Prozessoren, Power PC G5-, oder G4 (867 MHz oder schneller) -Prozessoren, einem Minimum von 1 GB RAM und wenigstens 20GB an verfügbarem Speicherplatz.

Geschrieben von am 16.10 - 01:49 PM
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